Die Garden Route - warum dieser Roadtrip in Südafrika so besonders ist
- Lisa Ulmer

- 8. Feb.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 9. Feb.

Es gibt Orte, über die alle sprechen – und dann gibt es Orte, die man erst wirklich versteht, wenn man sie selbst erlebt hat. Die Garden Route gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie.
Ich denke dabei nicht zuerst an Namen oder Sehenswürdigkeiten. Ich denke an offene Fenster im Auto. An Straßen, die sich durch grüne Landschaften ziehen. An dieses leise Gefühl von Freiheit, das entsteht, wenn man merkt, dass man gerade genau richtig unterwegs ist.
Warum die Garden Route so besonders ist:
Die Garden Route ist keine klassische „To-do-Liste“. Sie ist eine Reiseform.
Du fährst von Ort zu Ort, hältst spontan an Aussichtspunkten, bleibst länger, wenn es sich richtig anfühlt, und lässt Dinge aus, wenn sie dich nicht rufen. Genau diese Mischung aus Natur, Weite und Selbstbestimmung macht sie so besonders. Was ich an der Garden Route liebe, ist dieses ständige Unterwegssein. Die Landschaft verändert sich langsam, fast unmerklich. Wald wird zu Küste. Küste wird zu Weite. Weite wird wieder ruhig.
Es gibt keinen Moment, an dem man denkt: „Jetzt bin ich da.“ Stattdessen ist man immer mittendrin. Und genau das macht diese Route für mich so einzigartig.
Was sie für mich auszeichnet:
eine unglaublich abwechslungsreiche Landschaft
perfekte Bedingungen für einen Roadtrip
kurze Fahrdistanzen
eine entspannte Atmosphäre, gerade im Vergleich zu Großstädten
Meine empfohlene Art, die Route zu reisen: Self-Drive
Wenn es einen Tipp gibt, den ich immer wieder geben würde, dann diesen: Macht die Garden Route als Self-Drive.
Nicht, weil es „typisch“ ist – sondern weil es dir:
maximale Flexibilität gibt
spontane Stopps erlaubt
dein eigenes Tempo bestimmt
Sonnenauf- und -untergänge erlebbar macht
Die Straßen sind gut ausgebaut, das Fahren ist entspannt, und genau dieses Unterwegssein gehört zur Erfahrung dazu.
Klassische Stops unterwegs
Es gibt viele Möglichkeiten, die Garden Route zu fahren. Einer der größten Fehler, den man meiner Meinung nach machen kann, ist, die Garden Route zu voll zu packen.
Zu viele Orte. Zu viele Etappen. Zu wenig Zeit.
Ich habe gemerkt, wie gut es tut, einfach mal zwei oder drei Nächte an einem Ort zu bleiben. Nicht jeden Morgen Koffer packen. Nicht ständig weiter müssen.
Erst dann entfaltet die Route ihren Charakter – ruhig, weit, entspannt.
Typische und bewährte Stopps sind:
Tsitsikamma
Plettenberg Bay
Knysna
Mossel Bay
Oudtshoorn (als Abstecher ins Little Karoo)
Hermanus
optional: Kapstadt als Abschluss
Mein persönlicher Rhythmus: 2–3 Nächte pro Ort. Das nimmt Stress raus und macht die Reise deutlich intensiver.
Übernachten entlang der Route – weniger ist mehr
Gerade auf der Garden Route lohnt es sich, nicht jede Nacht umzuziehen.
Weniger Ortswechsel bedeuten:
mehr Genuss
mehr Ruhe
mehr Zeit für Sonnenauf- und -untergänge
ein echtes Ankommen
Ich mag besonders:
kleine Guesthouses & BnBs
Lodges in der Natur
Farmstays abseits der Hauptstraßen
Sie sind oft persönlicher, ruhiger und authentischer als große Hotels direkt am Strand.
Oudtshoorn – mein Abstecher ins Little Karoo
Oudtshoorn ist kein klassischer Küstenort – und genau das macht ihn so besonders.
Als Zwischenstopp bietet die Region:
viel Weite und Ruhe
beeindruckende Landschaft
tolle Farmstays & Lodges
perfekte Bedingungen für Outdoor-Aktivitäten
Für mich ein idealer Ort, um kurz durchzuatmen und die Route bewusst zu entschleunigen.
Kosten, Essen & Alltag unterwegs
Die Garden Route lässt sich sehr flexibel gestalten – auch budgettechnisch.
Grundsätzlich gilt:
Essen gehen ist vergleichsweise günstig
Cafés und Farmstalls gehören zur Kultur
spontane Stopps lohnen sich fast immer
Mein Tipp: Nicht alles im Voraus durchplanen. Viele gute Orte entdeckt man unterwegs – ganz intuitiv.
Sicherheit auf der Garden Route
Ein Thema, das oft gefragt wird – und über das ich bewusst spreche.
Für mich stand dieses Thema nie im Vordergrund – und genau das sagt eigentlich schon viel.
Die Garden Route gilt als eine der sichersten Regionen Südafrikas, vor allem für Reisende. Mit gesundem Menschenverstand, Tagesfahrten und einem guten Bauchgefühl lässt sich die Route sehr entspannt bereisen.
Für wen die Garden Route perfekt ist
Diese Route ist ideal für:
Südafrika-Einsteiger
Paare
Alleinreisende
Natur- und Designliebhaber
Menschen, die Freiheit & Ruhe suchen
Wenn du Südafrika ohne Stress, aber mit Tiefe erleben willst, ist die Garden Route ein perfekter Einstieg.
Noch mehr Details & Empfehlungen
Detaillierte Unterkunfts- und Restaurantempfehlungen findest du bald in den entsprechenden Rubriken auf meiner Website.
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